Dienstag, 16. Juli 2013

Letzter Teil der Ferien

Jippih, der letzte (turbulente) Teil meines Blog-Tagebuchs, wer bis jetzt alles gelesen hat: Respekt! Ab heute kommen dann wieder "normale Posts" - zumindest ein paar Tage, denn dann gehts nach Bulgarien und dann mach ich euch neidisch mit noch mehr Urlaubsbildern whoop whoop <3












Mittwoch, 10. Juli 2013

Oh mein Gott. Ich sitze tatsächlich im Zug nach Mannheim. Ich hätte es fast nicht für möglich gehalten. Aber von vorne, den Tag von vorne aufrollen.
Heute Morgen war ja noch alles gut. Früh genug aufgewacht, den Zug nach Cahors haben wir super gekriegt, in Paris haben meine AuPair-Eltern uns abgeholt, alles war wunderbar. Danach waren wir in einem so guten marokkanischen Restaurant essen, dabei habe ich schon mal ein bisschen Paris kennen gelernt. Aber dann gings los. Super lagen wir in der Zeit, als wir zum Gare d’Austerlitz zurück gegangen sind, um mit dem Auto zum Gare de l’Est zu fahren, von wo aus mein ICE fahren sollte.
Erst mal musste ich mein Gepäck umpacken, von meinem kleinen Handgepäcksköfferchen in meine große Reisetasche. Dann war es auf einmal schon 10 nach 4, um 5 sollte mein Zug fahren, und wer den Verkehr in Paris kennt und die Entfernung vom Gare d’Austerltz zum Gare de l’Est, der weiß, wie meine AuPair-Eltern: „Hoffnungslos“. Hoffnungslos. Ähm scheiße fiel mir dazu nur ein, meine Verbindung war nämlich schon so ziemlich die einzig fahrbare nach Hildesheim haha. Meine Mutter sagt also: „Charlotte und ich nehmen die U-Bahn, das geht schneller!“ Klar, theoretisch, wenn nicht die entsprechende Bahn grade gesperrt wäre. Wir müssen erst mal zur nächsten Station laufen und dann einen super Umweg fahren. Die ganze Zeit wird auf die Uhr geguckt. Noch 20 Minuten. Noch 15. Noch 10. „Wir schaffen das Charlotte. Bestimmt. Ganz knapp.“ Und darüber hinaus haben meine Kinder und der Vater es tatsächlich in der Zeit schon zum Bahnhof geschafft und stehen am Gleis, was für ein Witz!
16.54 renne ich mit meiner Handtasche und meinem Ticket in den Bahnhof, meine Familie irgendwo weit hinter mir mit dem Gepäck, zweitrangig. Aber wir haben es geschafft. Am Gleis selber hatten wir dann auf einmal noch eeeewig Zeit, da ziehen sich 5 Minuten dann wieder wie 20. :D
Aber Hauptsache ich sitze. Und nebenbei habe ich auch noch Paris kennen gelernt, und ich muss sagen, was ich nie gedacht hätte zu sagen: Ich habe mich verliebt.


Noch 2,5 Stunden Fahrt, dann bin ich endlich zuhause, ich bin grade nur müde und kaputt und will schlafen. Kassel-Wilhelmshöhe. Immerhin Bahnhöfe, die man kennt. Immerhin eine Steckdose für den Laptop. Und (mehr oder weniger) Empfang. Instagram und WhatsApp suchten, Berlin jetzt schon vermissen, Ena ist schuld. Ich habs noch nicht realisiert, dass ich fertig bin, den Sommervor mir habe und dann das Studium. Geht grade alles viel zu schnell.

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